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 Checkliste zur Konzeptprüfung


 

1 Einführung
Die Unterlagen sollten so gestaltet sein, dass ein unabhängiger Dritter sich über die Konzeption und die Rahmenbedingungen ein klares Bild verschaffen kann. Die Unterlagen/Angaben sollten in der hier dargestellten Reihenfolge bzw. Form, entsprechend nummeriert und ohne Beifügung unspezifischer Unterlagen vorgelegt werden.

2 Grundstück
2.1 Gemarkung und Flurnummer des Grundstückes, auf dem die Holzvergasungsanlage errichtet werden soll
2.2 Adresse des Grundstückes (PLZ und Ort, ggf. Str., Hs-Nr.)
2.3 Eigentümer des Grundstückes


3 Investor
Benennung des Investors (mit Rechtsformennachweis bzw. Handelsregisterauszug)

 

4 Allgemeine Angaben
4.1 Wie oft wurde die Anlage, die errichtet werden soll, bereits in dieser Größenordnung und für die vorgesehenen Einsatzstoffe errichtet und betrieben? Wie lange sind diese Anlagen bereits in Betrieb? Bitte Kontaktadressen der Betreiber benennen.
4.2 Soll die Holzvergasungsanlage innerorts oder außerorts errichtet werden?
4.3 Wie weit ist die nächst gelegene Wohnbebauung von der Holzvergasungsanlage entfernt?
4.4 Gibt es bereits eine Emissionsvorbelastung der angrenzenden Nachbarschaft durch einen anderen Betrieb (unabhängig davon, ob es sich um eine Holzvergasungsanlage handelt oder nicht)?
4.5 Welche Firma ist für die Planung der Anlage verantwortlich?
4.6 Welche Planungsergebnisse liegen bereits vor? (Kostenplan, Bauzeitenplan, Lagepläne, Baupläne, Aufstellungspläne, Leitungspläne, Flussschema der Anlage inkl. Lagerhaltung)
4.7 Welche Firmen sind für die Ausführung der einzelnen Gewerke verantwortlich? (ggf. Angebote beifügen)
4.8 Liegt ein Genehmigungsbescheid für die Anlage vor? (ggf. beifügen; ansonsten Genehmigungsbehörde benennen)
4.9 Können für den Bau der Anlage öffentliche Fördermittel in Anspruch genommen werden? (ggf. Zuwendungsbescheid beifügen bzw. Angaben zu beantragten öf-fentlichen Fördermitteln machen)
4.10 Liegt eine Aussage des zuständigen Netzbetreibers zum Anschluss der Anlage an das Stromnetz vor? (ggf. Ergebnisse der Netzberechnung, Anschluss- und Einspeiseverträge beifügen)
4.11 Wurde die Versicherbarkeit der Holzvergasungsanlage mit der Versicherung schriftlich geklärt? (ggf. Versicherungsvertrag beifügen)

5 Technische Konzeption
Hackschnitzelversorgung:
5.1 Qualität (Holzart, Stückigkeit, Wassergehalt, Rindenanteil), Menge und Herkunft der Hackschnitzel einschließlich Qualitätssicherungskonzept
5.2 Hackschnitzelbezugssituation (Eigenversorgung, Lieferanten, Lieferverträge) ggf. mit Angaben zum logistischen Konzept
5.3 Hackschnitzelaufbereitung (Trocknung, Siebung etc.)
5.4 Art des Hackschnitzellagers (ober-/unterirdisch, befahrbar/nicht befahrbar, vollau-tomatisiert/teilautomatisiert, Außen-/Freilager)
5.5 Größe des Hackschnitzellagers mit Angabe des Brutto-/Nettovolumens
5.6 Belüftung Hackschnitzellager
5.7 Hackschnitzelaustrag- und -fördereinrichtungen


Vergasungsanlage
5.8 Hersteller
5.9 Herstellerbezeichnung
5.10 Maximale Feuerungswärmeleistung in kW
5.11 Beschreibung der erforderlichen Hackschnitzelqualität
5.12 Hackschnitzeldurchsatz in t/h
5.13 Produktgaserzeugung in m³N/h
5.14 Beschreibung der Bauart und Funktionsweise der Vergasung (inklusive Benennung des Vergasungsmittels)


Gasaufbereitung
5.15 Beschreibung der Produktgaskühlung
5.16 Beschreibung der Produktgasreinigung
5.17 Erwartete Gasqualität (Heizwert und Zusammensetzung einschließlich Störstoffen wie Staub und Teer)


Gasverwertung:
5.18 BHKW-Hersteller
5.19 Herstellerbezeichnung
5.20 Art des BHKW, z.B. Gas-Otto-BHKW
5.21 Toleriertes Druck- und Temperaturniveau des Gases am Eintritt in das BHKW
5.22 Feuerungswärmeleistung
5.23 Elektrische Nennleistung
5.24 Thermische Nennleistung


Sonstiges
5.25 An welcher Stelle der Anlage fällt nutzbare Wärme an und welche Leistungen kön-nen bei welchen Temperaturniveaus genutzt werden?
5.26 Beschreibung und Quantifizierung der bei der Vergasung anfallenden Reststoffe (z.B. Asche, Holzkohle, belastete Kondensate, Waschwasser, Filterstäube) sowie de-ren Behandlung/Verwertung/Entsorgung
5.27 Beschreibung der Sicherheitseinrichtungen und Sicherheitskonzept
5.28 Trafoverluste in %
5.29 Sofern Technologien eingesetzt werden, die bisher in Holzvergasungsanlagen nicht eingesetzt wurden: Begründung, warum diese Technik eingesetzt werden soll sowie umfassende Erläuterung dieser Technologie

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